Belastung – Der Unterschied zwischen Belastung und Beanspruchung

 

 

Belastungen sind Faktoren, die von außen oder innen auf eine Person einwirken. Hierbei geht es noch nicht darum, wie die Person auf diese Einflüsse reagiert, sondern lediglich um das reine Wirken der äußeren bzw. inneren Faktoren. Einflüsse können etwa Lärm, Hitze oder viele Aufgaben im Beruf sein. Hierbei handelt es sich um äußere Einflüsse. Innere Belastungen sind beispielsweise ein wahrnehmbarer Herzschlag oder ein Völlegefühl. Das Wort Belastung suggeriert, dass es sich immer um negative Einflüsse handelt, was aber nicht zutreffen muss. Ob eine Belastung von einer Person positiv oder negativ aufgenommen wird, entscheidet sich erst dann, wenn die Person die Einflüsse verarbeitet und auf diese reagiert.

 Stress und Belastung

Beanspruchungen

Der Begriff Beanspruchung drückt aus, wie sehr man durch äußere sowie innere Einflüsse "mitgenommen" wird, also was diese Belastungen bei einer Person auslösen. So kann beispielsweise ein Mitarbeiter eines Unternehmens eine neue Aufgabe (Belastung) als Herausforderung (positive Beanspruchung) oder als unangenehmen Stress (negative Beanspruchung) erleben.

Belastungen zu reduzieren ist ein längerfristiges Geschehen. Techniken wie Meditation und kognitive Umstrukturierung setzen bei den Ursachen in der Person an. Verhaltenstherapie kann helfen Situationen zu verändern.

Kurzfristig kann man, je nach Belastung, Sport oder Ruhepausen in den Alltag einbauen.

Einmal richtig Auspowern!

Mit Auspowern ist gemeint, dass man Stress und Wut abreagiert, etwa bei einem anstrengenden Sport. besonders gut sind Ausdauersportarten geeignet, da diese viel Kondition verlangen und den Sportler richtig erschöpfen können. Der Sport baut Stresshormone im Körper ab und so trägt das Auspowern dazu bei, wiederausgeglichener zu werden.

Oder ein Power Napping!

Das Power Napping ist ein kurzes Schläfchen. Power bedeutet Kraft und das Napping ist ein Nickerchen. Gemeint ist damit ein kurzer Schlaf, der meistens mittags stattfindet und den Körper wieder mit neuer Energie versorgt. Eine kurze Schlafeinheit von maximal 30 Minuten am Tag verbessert die Konzentration und beseitigt Müdigkeit. Wer aber länger schläft, gerät in den Tiefschlaf und hat es schwer, danach wieder munter und fit zu werden.

Autorin: Dipl.-Psych. Andrea Augustin

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Letzte Änderung: 22.04.2017