Chronische Schmerzen

Schmerzen haben eigentlich eine wichtige Warnfunktion und informieren darüber, dass eine Verletzung stattgefunden hat, eine Schädigung des Gewebes entstanden ist oder der Körper an einer bestimmten Stelle geschwächt wurde. Zudem können auch Nerven verletzt oder eingeklemmt worden sein – in diesem Fall spricht man von neuropathischen Schmerzen.

Es gibt aber auch Schmerzen, die dieser Funktion nicht mehr gerecht
werden, weil sie sehr häufig auftreten oder chronisch geworden sind.
Ein Beispiel dafür sind etwa immer wiederkehrende Migräne-Anfälle oder Arthrose. Hier ist der Schmerz zu einer eigenständigen Erkrankung geworden.

Bei chronischen Schmerzen ist die genaue Ursache der Probleme entweder unbekannt oder nicht vollständig behandelbar. Das ist typisch für die Arthrose, eine Abnutzungserscheinung der Gelenke, die mit unangenehmen Empfindungen bei Bewegungen des betroffenen Gelenks verbunden ist.
Dies Abnutzung lässt sich nicht mehr beseitigen, es kann höchstens das Gelenk operativ ausgetauscht werden, was aber auch nicht immer möglich uns sinnvoll ist.

Bei diesen chronischen Schmerzen geht es dann eher darum, durch gezielte Physiotherapie eine möglichst gute Beweglichkeit zu erreichen, gelenkschonende Bewegungen zu trainieren, falsche Schonhaltungen abzubauen – denn diese führen zu schmerzhaften Verspannungen – oder auch psychologische Maßnahmen der Bewältigung zu nutzen.

Autorin: Dipl.-Psych. Andrea Augustin
Gesprächstherapie / Hypnotherapie / Entspannungstrainerin / Gesundheitspsychologie
Haben Sie Fragen oder möchten eine Beratung zum Thema "Chronische Schmerzen"? Qualifizierte Diplom-Psychologen helfen Ihnen gerne weiter!
Letzte Änderung: 04.10.2013