Kevinismus

Mit Kevinismus und Chantalismus wird scherzhaft die Neigung mancher Eltern bezeichnet ihren Kindern exotische und ambitionierte Vornamen zu geben.

Sozialpsychologie Kevinismus


Inzwischen wurde der Begriff auch in der Sozialpsychologie aufgegriffen.

Laut einer Studie aus dem Jahr 2000 der Universität Oldenburg, in der 2000 Lehrer detailliert zu ihren Vorannahmen bezüglich Vornamen befragt wurden, sind unter anderem die Namen Kevin und das weibliche Pendant Chantal mit deutlichen Vorurteilen belastet.
Kevins und Chantals wird Leistungsschwäche und Verhaltensauffälligkeit unterstellt.
Mit positiven Assoziationen sind zum Beispiel Sophie und Jakob verbunden.

 

Text und Bild:

Dipl.-Psych. Heike Kaiser-Kehl

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Letzte Änderung: 10.10.2012