Psychologische Auslöser für Schmerzen

Schmerzen treten nicht nur dann auf, wenn Sie sich verletzt haben oder Ihr Körper geschädigt wurde, sondern auch, wenn Sie sich besonders belastet fühlen oder Stress erleben. Ein Beispiel dafür sind Spannungskopfschmerzen, die mit einem unangenehmen Druckgefühl im Kopf einhergehen.

Darüber hinaus können psychische Belastungen auch bereits vorhandene Schmerzen stärker in den Fokus der Wahrnehmung rücken lassen.
Plötzlich erscheinen die Rückenschmerzen viel stärker als vorher oder die Migräne-Anfälle werden häufiger und schlimmer. Es gibt also Faktoren, die den Schmerz zwar nicht verursachen, aber beeinflussen, wie stark Ihnen die Beschwerden erscheinen.

Dies gilt etwa für soziale Konflikte. Nach einem Streit fühlen Sie sich vielleicht häufig niedergeschlagen oder auch wütend und die Stresshormone, die Ihr Körper deshalb ausschüttet, verstärken das Schmerzempfinden. Auch Menschen, die sich einsam fühlen, spüren Schmerzen oft stärker.

Ebenso kann eine Überforderung dazu führen, das unangenehme körperliche Empfindungen schlimmer erscheinen, etwa wenn Sie unter starkem Zeit- und Leistungsdruck arbeiten. Diese Faktoren gelten als psychologische Auslöser oder Verstärker von Schmerzen. Das bedeutet aber auch, dass ein Vermeiden von Belastungen und Stress dazu beitragen können, besser mit Schmerzen umzugehen.

Autorin: Dipl.-Psych. Andrea Augustin
Gesprächstherapie / Hypnotherapie / Entspannungstrainerin / Gesundheitspsychologie

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Letzte Änderung: 04.10.2013