Schmerzgedächtnis

Viele versuchen, Schmerzen möglichst zu ignorieren oder sich an diesen zu gewöhnen. Dies kann jedoch dazu führen, dass sich ein
Schmerzgedächtnis ausbildet. In den Geweben des Körpers befinden sich Schmerzrezeptoren - sogenannte Nozizeptoren. Diese reagieren auf äußere Einflüsse und leiten ab einem bestimmten Intensitätsgrad einen Reiz weiter zum Gehirn, wo dann das Schmerzemfinden verarbeitet wird.

Dabei gilt, dass die Nozizeptoren nicht alle Reize als Schmerz
"deuten", erst ab einem bestimmten Schweregrad oder einer bestimmten Intensität erfolgt die Weiterleitung.

Permanente Schmerzsignale können aber dazu führen, dass diese Rezeptoren gewissermaßen sensibler reagieren. Dann werden auch Reize, die vorher kein Schmerzgefühl ausgelöst haben, als schmerzende Signale interpretiert, etwa leichter Druck.

Die Schmerzschwelle sinkt somit und im übertragenen Sinne "merken" sich die Rezeptoren die permanenten Schmerzsignale und bilden das Schmerzgedächtnis aus.

Autorin: Dipl.-Psych. Andrea Augustin
Gesprächstherapie / Hypnotherapie / Entspannungstrainerin / Gesundheitspsychologie

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Notfallpsychologin - See more at: http://www.dieonlinepsychologen.de/tag/persoenlichkeit-und-charakter.html#sthash.CWjn82C5.dpuf
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Letzte Änderung: 04.10.2013